Der perfekte Pitch. Für manche ist es schon Routine, andere Startups tun sich noch etwas schwer. Wir geben dir diese fünf Tipps mit auf den Weg, damit der nächste Pitch einen möglichen Investor für dein Startup begeistert.

1. DRESS TO IMPRESS
„Kleider machen Leute“ heißt der Titel der berühmten Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller. Das gilt auch für den Auftritt, der vielleicht deine Karriere verändern kann und erheblichen Einfluss auf den Erfolg deines Startups hat. Eine passende Erscheinung und ein authentischer Auftritt sind essentiell. Dabei muss es kein maßgeschneiderter Anzug sein, jedoch bleibt der erste Eindruck meistens im Kopf des Investors. Der Look muss zum Thema, zum Kontext und zu dir selbst passen. Die Körpersprache verrät, ob du unsicher bist und dir der Ziele deines neu gegründeten Unternehmens vielleicht noch nicht ganz bewusst bist.
Versuche bewusst kompetent aufzutreten. Mach dir klar, dass Kleinigkeiten, wie ein angemessener Händedruck, Körperhaltung und die richtige Stimmlage, erheblichen Einfluss auf deine Außenwirkung haben.


2. THE STAGE IS YOURS
Nun liegt es daran, die Aufmerksamkeit deines Publikums auf dich zu richten, und Interesse zu wecken. Als ein guter Einstieg haben sich Zitate, kurze Witze, oder Anekdoten bewiesen. Aber, Vorsicht! Es sollte die richtige Dosis an Humor sein. Wenn der Witz vorgelesen und gezwungen klingt, erzielt er nicht die Wirkung, die du dir wünschst.
Nachdem du deine Mission in prägnanten Sätzen erklärt hast, stellst du das Problem vor. Am besten so, dass sich jeder Investor in die Problematik hineinfühlen kann. Daraufhin bietest du die Lösung für dieses Problem an.
Überzeuge den Investor davon, dass dein Startup dieses Problem lösen kann. Hier kommt es auf das richtige Storytelling an. Die Visualisierung spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Fotos, Grafiken, oder kleine Animationen unterstützen dich. Du bist das hauptsächliche Medium und überzeugst mit Stimme, Sprache und Körper.
Weitere Infos zu richtigem Storytelling findest du hier: https://allventures.net/de/gastbeitrag/storytelling/storytelling-miriam-rupp/


3. HARD FACTS
Neben all diesen „Must-Have Soft Skills“ kommst du nicht darum herum, die Zahlen sprechen zu lassen. Du brauchst ein optimals Geschäftsmodell und musst dir deiner Zielgruppe und Ziele bewusst sein. Dazu gehört auch, dass du deine Konkurrenz kennst und weißt, was dein Startup besonders macht. Die Investorenfolie ist das, was schließlich für den Investor interessant ist. Wie viel Geld brauchst du? Was genau hast du mit diesem Geld vor?


4. PITCH NO GO’S
Auf ein paar Dinge solltest du für einen erfolgreichen Pitch verzichten. Dazu gehören überfüllte Folien, unkonkrete Ziele und Ablesen von einem Stichpunktzettel. Nimm dir Zeit um deine Präsentation einzustudieren und lasse dir von Freunden und Familie Feedback geben. Schüchternheit gehört nicht in die Startup-Szene, jedoch ist Selbstüberschätzung genau so ein Kapital-Killer. Keiner mag eine große Klappe mit nichts dahinter. Investoren merken sofort, ob es sich nur um heiße Luft handelt, oder Potenzial in dir und deinem Startup stecken.
Nimm dir Zeit um an deiner Außenwirkung zu arbeiten. Sie ist mindestens genau so wichtig wie der richtige Businessplan.


5. PLEASE YES
Du hast deine Präsentation perfekt einstudiert? Du kannst auf jede Frage schlagfertig antworten? Du schaffst es mit prägnanten Sätzen dein Publikum zu begeistern? Du beweist Humor, Selbstsicherheit und hast dazu noch den perfekten Businessplan? Dann steht deiner Karriere und dem Erfolg deines jungen Unternehmens nichts mehr im Weg!

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